Haarausfall, Akne, Libidoverlust und Östrogenmangel.

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Yula

Haarausfall, Akne, Libidoverlust und Östrogenmangel.

Beitragvon Yula » 04.02.2004, 08:32

Mirena, das große Geschäft

. Hatte auch 20 Monate die Mirena mit diversen Nebenwirkungen (Pickel, Unlust) Der Androstendion-Wert (männliches Hormon aus der Nebennierenrinde) schnellt unter der Einwirkung reiner Gestagenpräparate (Minipille, 3 Monatsspritze, Implanon, Gestagen-Spirale) bei vielen Frauen in die Höhe und verursacht Pickel und Haarausfall.

Alles Zeichen von Vermännlichung durch Fehlen von Östrogen. Ich als Ex-Mirena Trägerin habe das rausgekriegt weil ich aus Neugier einen Hormonspiegel bei einem Experten machen lassen habe. Resultat: Androstendionwert: 3,6 statt normal 0,8 bis 2,4. Ich hattephasenweise Pickel und Haarausfall, . Als ich zum Pickelface mutierte, hat's mir gereicht.

Die Lust auf Sex verschwand nach ca. 20 Monaten. Dafür dann aber komplett. Das konnte der Gynäkologische Endokrinologe auch direkt aus meinen Hormonwerten ableiten und bestätigen. Es fehlt das für die Libido so wichtige Testosteron, welches nämlich auch in den Eierstöcken gebildet wird und auch Östrogen. Außerdem hat die Spirale meine Eierstöcke praktisch lahmgelegt (von wegen, der Eisprung bleibt generell nicht aus) ..

Also, Frauen, lasst euch von den FAs nichts einreden, schon gar nicht, dass irgendwas Einbildung ist. Das geschieht aus Mißachtung oder einfach aus Unkenntnis. Merke: die Pharmaindustrie verdient sehr gut an hormonellen Kontrazeptiva, die Ärzte auch durch die laufenden Untersuchungen und sie bekommen die Zuwendungen der Pharmaindustrie. Vielen ist es egal, wie es den Frauen mit der Pille oder anderen hormonellen Präparaten geht. Wenn erst Depressionen, Launen etc dazukommen, steht frau sowieso oft als nicht ernstzunehmend da.

Die meisten FAs haben schlichtweg keine Ahnung von Endokrinologie. Dabei kann man Nebenwirkungen von hormonellen Verhütungsmitteln anhand detaillierter Hormonspiegel und deren professioneller Auswertung beweisen. Bei jeder Frau wirken hormonelle Verhütungsmittel anders, weil jede Frau genetisch´und somit enzymatisch anders geartet ist. Deswegen gibt es Frauen, die mit Mirena oder irgendeiner Pillensorte gut klarkommen und wiederum welche, deren Körper mit den hinlänglich bekannten Phänomenen reagiert.

Lieben Gruß
Yula

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