DMS - jetzt ist Schluss... mein neuer Weg...

Alles rund um die Dreimonatsspritze.

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~schwarzheit~
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DMS - jetzt ist Schluss... mein neuer Weg...

Beitragvon ~schwarzheit~ » 28.01.2008, 21:13

so nach längerer Abwesenheit meld ich mich nu mal wieder und da mein alter Thread verschwunden ist muss ein neuer her... ;)

Meine Geschichte (Kurzfassung):
Ich verhüte seit ich 16 war hormonell... d.h. mittlerweile seit fast 17 Jahren... erst mit verschiedenen Pillen... dann kam meine Schwangerschaft... danach wieder mit der Pille und seit ca. 10 jahren mit der DMS...

damit soll nun Schluss sein... und das wird es auch... :)

ich war heute bei meiner FÄ (hab mir die letzte spritze geben lassen) und war sehr erstaunt das sie mich und meine Probleme verstand und nicht auf hormonelle Verhütung schwört...

ich habe ihr erklärt das ich keine Hormone mehr will, daß ich aber Angst habe das meine super starken Blutungen wiederkehren könnten und ich deswegen die Gebärmutterschleimhaut veröden lassen möchte und dann mit ner Goldlily oder einer Gynefix verhüten möchte...
wir unterhielten uns ne ganze Weile darüber und sie meinte, das es bei jüngeren Frauen da wohl oft Probleme hinterher gibt... ich solle das aber mit einem FA abklären der sich damit besser auskennt... und so bekam ich eine Überweisung in die gynekologische Tagesklinik...

ich werd mir also morgen da einen Termin holen und hoffen das ich das letzte viertel Jahr mit der DMS auch noch überstehe... und das dann alles so läuft wie ich das jetzt geplant bzw. mir in den kopp gesetzt hab...



ich bin froh mit hilfe des forums (m)einen neuen Weg gefunden zu haben und halte euch gern aufm laufenden was dabei nun rauskommt...



an dieser Stelle möchte ich mich besonders bei Mondi für ihre beratende Unterstützung zur Lösungsfindung bedanken... hast mir echt sehr geholfen und mich zum nachdenken, nachforschen, nachlesen und nachfragen animiert... danke... ;)



so... das wars erstmal...

LG an alle
schwarzheit



Nachtrag: falls ich ins falsche Forum gepostet haben sollte darf es gern dahin verschoben werden wo es besser aufgehoben ist... ;)

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Beitragvon Mondi » 29.01.2008, 15:20

Hey :-)

Freut mich,das zu lesen..wobei ich noch ne Frage hätte,weils mich etwas beunruhigt..wie lange hast du die DMS bekommen ?

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Beitragvon ~schwarzheit~ » 29.01.2008, 16:43

huhu mondi :)

ich muss zugeben ich kanns nich mehr so ganz genau nachvollziehen wie lange ich die DMS wirklich bekommen hab... aber an die 10 jahre sinds bestimmt...
ich schätze mal so seit 1998 mit ner kleinen pause von nem 3/4 jahr... die pause war aber defintiv vor 2000...

was beunruhigt dich denn?



LG schwarzheit

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Beitragvon Mondi » 29.01.2008, 19:59

Ich glaub,mich trifft der Schlag..10 Jahre??-> DAS beunruhigt mich:
erringerung der Knochenmineraldichte

Medroxyprogesteronacetat (MPA)-Injektionen verringern den Östrogenspiegel im Serum und werden mit einem signifikanten Knochenmineraldichte (BMD)-Verlust in Zusammenhang gebracht, da sich der Knochenstoffwechsel auf einen niedrigeren Östrogenspiegel einstellt:

In einer kontrollierten klinischen Studie an erwachsenen Frauen, die bis zu fünf Jahre mit MPA-Injektionen (150 mg i.m. alle 12 Wochen) zur Kontrazeption behandelt wurden, wurde eine mittlere Verringerung der BMD der Wirbelsäule und Hüfte um 5–6% festgestellt. In der Kontrollgruppe trat keine signifikante BMD-Veränderung auf. Während der ersten zwei Jahre der Behandlung war die BMD-Verringerung stärker ausgeprägt als in den nachfolgenden Jahren. Nach 1, 2, 3, 4 und 5 Jahren wurde eine mittlere BMD-Veränderung der Lendenwirbelsäule um jeweils –2,86%, –4,11%, –4,89%, –4,93% und –5,38% festgestellt. Die mittlere Veränderung der Knochenmineraldichte in der gesamten Hüfte und dem Oberschenkelhals war ähnlich. Nach dem Absetzen der MPA-Injektionen wurde während einer zweijährigen Nachsorgephase nach der Behandlung eine teilweise Erholung der Knochenmineraldichte bis auf den Ausgangswert gemessen. Eine längere Behandlungsdauer wurde mit einer langsameren Rekonvaleszenz in Zusammenhang gebracht.

Die vorläufigen Ergebnisse einer laufenden, offenen klinischen Studie mit MPA-Injektionen (150 mg i.m. alle zwölf Wochen für bis zu fünf Jahre) zur Kontrazeption bei weiblichen Jugendlichen (1–18 Jahre) zeigten ebenfalls einen signifikanten Rückgang der BMD im Vergleich zum Ausgangswert. Die mittlere Verringerung der BMD der Lendenwirbelsäule betrug nach fünf Jahren 4,2%. Die mittlere BMD-Verringerung der gesamten Hüfte und des Oberschenkelhalses lag bei jeweils 6,9% und 6,1%. Im Gegensatz dazu ist bei den meisten Jugendlichen in dieser Wachstumsperiode nach der Menarche eine erhebliche Erhöhung der Knochendichte festzustellen.

Vorläufige Ergebnisse zu einer kleinen Gruppe von Jugendlichen zeigten eine teilweise Erholung der BMD während des zweijährigen Nachsorgezeitraums.

Der BMD-Verlust ist bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen besonders bedenklich, da dies die entscheidende Phase für das Knochenwachstum ist. Der Knochenverlust erhöht sich mit der Dauer der Behandlung. Es ist nicht bekannt, ob MPA-Injektionen bei jungen Frauen die maximale Knochenmasse verringern und das Risiko für osteoporotische Frakturen später im Leben erhöhen können. Der BMD-Verlust scheint sowohl bei erwachsenen Frauen als auch bei weiblichen Jugendlichen nach dem Absetzen der MPA-Injektionen und einer Erhöhung der ovariellen Östrogenproduktion zumindest teilweise reversibel zu sein. Es wird zurzeit eine Studie zur Bewertung der Reversibilität des BMD-Verlusts bei Jugendlichen durchgeführt.

Depo-Provera 150 soll langfristig (d.h. länger als zwei Jahre) nur zur Empfängnisverhütung eingesetzt werden, wenn die Verwendung anderer Kontrazeptiva nicht möglich ist. Bei einer Langzeitbehandlung mit MPA-Injektionen sollte die Knochenmineraldichte gemessen werden. Die Auswertung der BMD-Messung bei Jugendlichen sollte das Alter und die Skelettreife miteinbeziehen.

Bei Frauen mit Risikofaktoren für Osteoporose (z.B. Knochenstoffwechselerkrankungen, chronischer Alkohol- bzw. Nikotinmissbrauch, Anorexia nervosa, ausgeprägtes Osteoporoserisiko in der Familiengeschichte oder Langzeitbehandlung mit anderen Arzneimitteln, die die Knochendichte verringern können, z.B. Antikonvulsiva oder Kortikosteroide) können MPA-Injektionen zu einem zusätzlichen Risiko führen und es sollte die Anwendung anderer Kontrazeptiva in Betracht gezogen werden.

Es wird empfohlen, bei allen Frauen auf eine ausreichende Kalzium- und Vitamin-D-Versorgung zu achten.

Die erwähnten Vorsichtsmassnahmen gelten auch für Frauen, die Depo-Provera 150 zur Behandlung von menopausalen vasomotorischen Störungen erhalten, da eine negative Wirkung von MPA auf den Knochenmineralstoffwechsel auch in dieser Altersgruppe anzunehmen ist.
Is aus unserem allseits beliebten Kompendium der Schweiz (www.kompendium.ch),Präparatssuche "Depo Provera 150"

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Beitragvon Mondi » 29.01.2008, 19:59

Ich würd an deiner Stelle daher vorsichtshalber meine Knochenmineraldichte messen lassen..nicht,dass du irgendwann eine böse Überraschung erlebst

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Beitragvon ~schwarzheit~ » 29.01.2008, 21:19

ach du scheisse... ups... sorry...

und wer macht so ne messung? also zu welchem doc muss man da?

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Beitragvon Mondi » 30.01.2008, 07:00

Das macht praktischerweise wiedermal der Gynäkologe..ist allerdings ne IGEL Leistung,muss also selber bezahlt werden.

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Beitragvon ~schwarzheit~ » 02.02.2008, 20:06

na super... und das wo ich eh keine kohle hab... naja abwarten...


hab nu erstma am 11.2. das beratungsgespräch in der tagesklinik... bin ma gespannt was da raus kommt...

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